Familie H.

Unsere Tochter war bis Ende des vierten Schuljahres selektiv mutistisch. Zuhause im engen Familienkreis war sie ein interessiertes, kreatives, aufgestelltes, bewegungsfreudiges, kommunikatives Kind. In fremder Umgebung lag ein völliges Unvermögen vor, zu sprechen und sich frei zu bewegen. Der Schulbesuch wurde zur grössten Herausforderung für alle Beteiligten. Mit dem Eintritt in die Grundschule begannen die Abklärungen und eine schulpsychologische Begleitung. Hinzu kamen nach dem ersten Jahr eine logopädische Unterstützung, ein Versuch mit therapeutischem Puppenspiel, Evolutionspädagogik, Einbezug der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit ihrer Fachkompetenz konnte sich unsere Tochter eine Zeit lang über Wasser halten. Aber ab dem dritten Schuljahr verschloss sie sich verstärkt bis hin zur gänzlichen Unfähigkeit, sich im Schulhaus zu bewegen. Der Besuch der Schule wurde für sie unerträglich. Wir Eltern standen unter grossem Druck, litten mit, waren verunsichert und erschöpft.
Die Therapie nach der MUTARI-Methode bei Frau und Herrn Emmerling im Jahr 2015 löste die grosse Wende und Erlösung aus, obwohl die Zeit in Starnberg emotional anstrengend und fordernd war. Wir fühlten uns erstmals kompetent begleitet und bekamen eine Richtung, in die wir vertrauensvoll mitschreiten konnten.
Heute ist unsere Tochter glücklich, ausgeglichen, motiviert und aktiv. Sie pflegt verschiedene Hobbies, ist eine engagierte Schülerin und besucht bald das Gymnasium.
Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung durch das Ehepaar Emmerling, das sich mit Herzblut für die mutistischen Kinder einsetzt.