Elke

Die Diagnose Mutismus war bei meiner Tochter, das wissen wir jetzt, eine komplexe Angststörung und keine Sprechstörung. Als vollkommene Laiin googelte ich vor fünf Jahren schon nach diesem Begriff, immer wieder bin ich auf logopädische Mutismusexperten gestoßen. Der Kinderarzt meiner Tochter riet mir damals schon klar von eine Sprachtherapie ab, konnte mir aber sonst auch keine Behandlungsalternative nennen, weil er bis dato niemanden kannte der genügend Kenntnisse und Erfahrung mit Mutismus bei Kindern hatte. Entgegen dem Rat des Kinderarztes und den immer größer werdenden Schwierigkeiten in der Schule durch das Schweigen, musste ich was unternehmen.

Drei verschiedene Versuche über vier Jahre hinweg, Mutismus mit Hilfe logopädischer Therapien zu behandeln, haben meine 8-jährige Tochter und mich überall hingeführt, aber nicht zum Ziel – dem Sprechen. Im Gegenteil die Angst zu Sprechen wurde dadurch noch verstärkt.

In meiner Mutterbrust schlugen damals zwei Herzen. Das konservative versuchte mich zu beruhigen und mich mit schwäbischen Argumenten („Logopädie zahlt doch die Krankenkasse, das wird schon richtig sein“) zum stoischen Geduldigsein zu überreden, das revolutionär denkende Herz tobte, ob der bisher nicht hinterfragten Erfolglosigkeit dieser Therapien („Warum Logopädie und wie viele noch, wenn sie eh nicht funktionieren?).

Auf geht’s, suchen wir was hilft!

Kein Mensch möchte gerne freiwillig und ewig still Leben, im Grunde genommen ist jeder stumme Tag schon einer zu viel.
Daher habe ich über die Ufer des Bodensees hinaus gesucht und schon entdeckte ich, dass man in andern Ländern komplett andere Ansätze hat, wie man mit Kindern und Mutismus umgeht. Dort dürfen Eltern auch viel schönere Worte lesen wie z. B. mutig, beherzt, wacker, achtsam und Wertschätzung.

Und was soll ich sagen… Ich wusste nun endlich nach was ich suchen musste und landete so mit meiner Tochter in Starnberg. Dort passten für uns nicht nur die Wortwahl sonder auch vor allem die professionelle Art von Frau Emmerling, die uns als erstes emfing. Es dauert gefühlt ich keine 10 Sekunden und uns war klar, hier steht eine Frau die Ahnung hat.

An dieser Stelle möchte ich Frau Irmgard Emmerling und Hans Emmerling meinen Respekt für Ihre unschätzbare Arbeit und Hilfe aussprechen. Sie haben es in kürzester Zeit ermöglicht das meine Tochter heute mit jedem Mensch, überall sprechen kann und für die Anderen nicht mehr das schüchterne Mädchen sein muss, welches sie überhaupt nie war. Die Welt meiner Tochter kann man sich jetzt gar nicht großartig genug vorstellen, für immer ganz umfassend da zu sein. Deswegen sei den beiden Entwicklern der MUTARI®-Methode mein nicht enden wollender Dank sicher.

Michael W. und Laura Ch.

Liebe Emmerling’s

Gerne schreibe ich ein paar Zeilen über die Geschichte von Diego (JG 2008).

Diego hat mit rund 3.5 Jahren mit Personen ausserhalb unserer Familie aufgehört zu sprechen. Nach Recherchen kamen wir auf den Kontakt zu Herr und Frau Emmerling in München. Nach einem persönlichen Gespräch haben wir uns schnell entschieden das Mut-Training mit unserem Sohn über 6 Wochen zu bestreiten.

Im Sommer vor 5 Jahren und nach 6 Wochen Training war Diego wieder absolut Kommunikationsfähig, wenn auch noch ein wenig zurück haltend. Er konnte normal in den Kindergarten eingeschult werden. Diesen Sommer schliesst er die 4. Klasse erfolgreich ab und ist ein normaler Junge, der sich mit allen unterhält und offen kommuniziert.

Für uns war es nach dem Mut-Training bis heute der beste Entscheid gewesen nach München zu Emmerlings zu fahren. Wir haben dort Leute kennen gelernt, die den selektiven Mutismus kennen und genau wissen, wie man diesen heilt, die Angst nehmen kann und die Kinder mit Freude und Mut sich wieder sprachlich ausdrücken können.

Vielen Dank mit besten Erinnerungen.

Familie W.-C.

Familie L.

Unsere älteste Tochter L. ist heute 13 Jahre alt. Seit über 8 Jahren liegt nun die Therapie in der Praxis Emmerling zurück. Wer weiß, wie wir heute den Alltag unserer 5-köpfigen Familie bewältigen würden, hätte ich nicht im Sommer 2009 bei der Telefonsprechstunde angerufen und Frau Emmerling am Apparat gehabt.
Unsere Geschichte von vorne erzählt: Wir leben in Berlin und unser erstes Kind L. wurde 2004 geboren. Sie war anfangs ein zufriedenes und pflegeleichtes Baby und Kleinkind. Dass sie sich veränderte und „komisch“ wurde und praktisch „stumm“ war, fiel uns erst mit dem Eintritt in den Kindergarten auf (als sie drei Jahre alt war), denn innerhalb unserer Kleinfamilie sprach sie ganz normal. In der Zwischenzeit war einiges passiert: Eine geliebte Person aus unserer Familie war gestorben, L. war 2 Wochen wegen einer gefährlichen Erkrankung im Krankenhaus, wir hatten ein weiteres Kind, einen Sohn, bekommen, ich hatte eine kraftzehrende Suche nach einer neuen Arbeit hinter mir, und wir waren umgezogen. All diese und weitere Faktoren brachte Frau Emmerling später in Zusammenhang mit der Entwicklung unserer Tochter. Das war für uns deshalb so wichtig, denn die Frage: „Was haben wir falsch gemacht, dass unser Kind diese Störung entwickelt hat?“ hat uns zu der Zeit sehr belastet.
Unseren ganzen Leidensweg, bis wir endlich die Hilfe in der Therapie bei Frau und Herrn Emmerling fanden, muss ich gar nicht beschreiben, denn er steht beispielhaft für viele Beiträge in diesem Blog. Auch wir wurden „herumgereicht“ vom Kinderarzt, über eine angeblich spezialisierte Logopädin bis zu einer nutzlosen und bisweilen merkwürdigen Psychotherapie. Auch Osteopathie hatten wir versucht. Immer wieder neue Enttäuschungen, Schimpfen, Trösten und stummes „Bocken“ unserer Tochter, haben unsere Familie sehr belastet. Wir hatten das Vertrauen in die angeblichen Experten längst verloren. Mein Anruf bei Frau Emmerling, auf deren Telefonsprechstunde ich bei einer Internetrecherche gestoßen war, war ein letzter verzweifelter Versuch nach einer wirksamen und nachhaltigen Heilung unserer Tochter.
Und wirklich: nach 2 Wochen Therapie in der Praxis Emmerling wendete sich alles zum Guten – unser bei Fremden stummes Kind begann zu reden! Die weiteren Wochen stabilisierten sie und uns für den Alltag und halfen uns als Familie ungemein, denn auch wir wurden beherzt und alltagstauglich mit einbezogen. Vieles können wir erst heute im Rückblick wirklich verstehen und schätzen. Die praktischen Tipps, wie wir bei eventuellen Rückfällen vorgehen können, haben wir nie gebraucht – aber sie haben uns Sicherheit und ein entschiedenes Auftreten gegenüber der Störung unseres Kindes gegeben.
In den letzten mehr als 8 Jahren hat L. nie wieder ein Problem gehabt, in den verschiedensten Situationen zu sprechen. Sie hat bei Aufführungen unserer Kirchengemeinde Sprechrollen vor großem Publikum übernommen, jedes in der Schule geforderte Referat problemlos gehalten und vor einiger Zeit vor der gesamten Schulgemeinschaft auf einer Bühne einen Vortrag gehalten.
Der Mutismus unserer Tochter liegt nun schon lange zurück und vieles ist für uns selbstverständlich geworden. Aber es gibt diese Momente, in denen uns immer noch ein Glücksgefühl durchströmt und wir stolz und voller Dankbarkeit sind, dass wir mit der Hilfe der Praxis Emmerling unser Kind heilen konnten.