Familie S. aus dem Münchner Umland

Ich möchte diesen Dank mit einem Zitat meines Lieblingsschriftstellers Johannes M. Simmel anfangen: „Wenn jeder Mensch auf der Welt nur einen einzigen anderen Menschen glücklich machte, wäre die ganze Welt glücklich.“

Sie haben dazu beigetragen, dass wir als Familie noch glücklicher sind und dafür möchten wir Ihnen einen ganz besonderen Dank aussprechen. Durch Ihre Hilfe, durch Ihr therapeutisches Eingreifen wurde die sprachliche Öffnung von unserer Tochter möglich und ihr langfristig eine soziale Isolation erspart. Es macht uns glücklich, wenn wir sehen, wie sie ihre sprachlichen Erfolge und positiven Erlebnisse genießt! Ihr Selbstbewusstsein ist prächtig gestärkt und sie ist auf dem guten Weg eine sprechende Zukunft zu haben.

Aber ganz am Anfang:
Ich wandte mich an Sie, weil ich Hilfe für unsere Tochter suche. Sie war zu diesem Zeitpunkt 4 1/2 Jahre alt. Sie interessierte sich für alles, zeigte große Neugierde und ihre Warum-Fragen hatten kein Ende. Sie war sehr lebendig, fröhlich, tanzte und malte besonders gerne. Und vor allem sprach sie leidenschaftlich gerne, manchmal wie ein „Wasserfall“. Und, obwohl sie so gerne sprach, hatte es doch einen Hacken. Sie sprach nur zu Hause oder in einer sehr bekannten Umgebung und nur mit ausgewählten Personen. Sonst verstummte sie. Sie war in bestimmten Situationen unfähig zu reden. Sie schwieg, ihr Blick sank und ihr Körper erstarrte.
Wir dachten zuerst, dass sie extrem schüchtern sei und irgendwann wird sie sich schon trauen zu sprechen. Wir hofften, dass sie nur Zeit braucht und es doch noch zu einer Veränderung kommt. Allerdings hatte es sich nur wenig verändert. Das Ausschlaggebende für uns war ihre Äußerung. Eines Tages kam sie zu mir und sagte ernst „Mama, wir müssen zum Arzt gehen. Ich brauche Medikamente, damit ich mit jedem sprechen kann!“
Die Zeit des Wartens war vorbei. Ich war gleich tätig und suchte Hilfe bei Ihnen. Ich rief Sie an und sprach mit Ihnen über meine Sorgen. Ich fühlte mich verstanden und ernst genommen. Und dann ging es schnell. Sie stellten fest, dass unsere Tochter ein selektiv mutistisches Kind ist. Die Therapie nach der MUTARI-Methode sollte ihr helfen, ihr Schweigen und ihre Angst vor dem Sprechen zu überwinden. Wir hatten große Hoffnungen und spürten, dass sie von Ihnen erfüllt werden können.

Und das Fazit:
Unsere Tochter hat sich in nur sechs Wochen sprachlich geöffnet!
Sie spricht nicht mehr nur zu Hause oder mit bestimmten Menschen, sondern kommuniziert mit jedem. Sie ist in der Lage, Menschen zu begrüßen und sie dabei anzuschauen, sich zu bedanken und Fragen zu beantworten. Manchmal sind das nur Ja/Nein-Antworten, aber manchmal auch kleine Sätze. Sie geht jetzt sehr gerne einkaufen, bestellt in der Bäckerei oder Restaurant, kauft sich selbst ein Eis… und dabei strahl sie so schön und ist offensichtlich sehr stolz auf sich. Sie ist durch die alltäglichen positiven Erfahrungen und Erfolge selbstbewusster geworden.

Das alles wäre noch vor zwei Monaten nicht möglich gewesen. Und jetzt ist es die Wirklichkeit. Wir sind von dem therapeutischen Erfolg begeistert und glücklich darüber, diesen Weg gegangen zu sein. Ich bin noch immer den Tränen nahe, wenn ich mich erinnere, dass sie am zweiten Tag mit Ihnen sprach, am dritten Tag sich mit „Auf Wiedersehen“ verabschiedete oder auf den ersten Kuchen, den sie für mich kaufte. Es sind so viele schöne Erinnerungen, die ich in mir trage und für die ich unglaublich dankbar bin. Es ist für mich wie ein Wunder!

Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute, für Ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg und Kraft, damit Sie noch vielen Kindern helfen, ihr Schweigen zu überwinden.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen und sind sehr froh Sie kennengelernt zu haben.

Familie S. aus München-Umland